Legende einer Wassermühle

1370 Erste Erwähnung einer Mühle vor Audorf in einer Textsammlung alter Schriften in Salzwedel
1684 Eintrag Audorfer Steuerbuch: Wediger Müller, ein Wassermüller - Die Mühle ist sein Eigentum - er bezahlt keine Steuern.
1750
Übernimmt Nikolaus Krüger die Wassermühle von Müller Vogtländer. Im Besitz der Familie Krüger sicher über zwei Generationen.
1843 Versteigerung eines Nachlasses in der Audorfer Mühle.
1865 Mühlenbesitzer Johann Christopher Schulz zu Audorf beabsichtigt, das desolate Grundwerk seiner Wassermühle abzubrechen und zu erneuern.
1875

Neubau des jetzigen Mühlengebäudes, nachdem die wesentlich kleinere vorherige Mühle abbrannte.

(Grundmauern im Keller sind zum Teil älteren Ursprungs). Die Mühle wird von einer Familie Schulze ausgebaut und betrieben.

1883 Versteigerung der Audorfer Mühle samt Inventar.
1892 Wird Carl Plette Eigentümer der Mühle
1929 Am 26. November verstirb der Mühlenbesitzer Carl Plette.
1936 Der Sohn von Carl Plette, Martin Plette, übernimmt die Mühle
Bis mahlt er dort Mehl. Danach steht die Mühle, welche durch
1953 eine Turbine betrieben wurde, still.
1962 Die Mühle wird von der LPG "Freie Scholle" übernommen. Etwa 10 Jahre wird mit einem Elektromotor ein Schrotgang betrieben, um Viehfutter für die umliegneden Dörfer herzustellen. Auf dem Hof selber wird eine Schweinemast betrieben.
1984 Verstirbt Emmi Plette, Frau von Martin Plette, bis zuletzt Wohnhaft in der Wassermühle und guter Geist des Gebäudes.
bis Dez. 1996 Wird das Wohngebäude der Wassermühle als einfaches Mietshaus genutzt und schwer heruntergewirtschaftet.
April 1997

Übernahme der Mühle durch Günter und Jutta Goergens.

Das gesamte Gebäude wird von Grund auf saniert.

April 1999 Ist das Wohnhaus wieder bewohnbar. Der Mühlenteil wurde gesichert. Eine teilweise Restauration des Mühleninneren wird angestrebt. Der Einbau einer modernen Turbine zur Nutzung der Wasserkraft um Strom zu erzeugen wurde aufgegeben. Die Auflagen der Behörden waren unerfüllbar.
Nov. 1999 Verstirbt Günter Goergens und seine Frau Jutta übernimmt die Verantwortung und den weiteren Ausbau der Mühle allein.
2000 Der Parkplatz vor dem Grundstück wird erstellt und der Garten rund ums Haus angelegt. Im Mühlenteil selber wird der marode Holzfußboden herausgerissen und gegen einen Betonboden ersetzt. Gleichzeitig werden 2 Gäste-WC im Erdgeschoss eingebaut. Die Fenster im Mühlenteil werden komplett erneuert.
2001 In der 2. und 3. Etage des Mühlenteil wird eine Wohnung errichtet. Hierfür werden 3 neue Treppenläufe benötigt.
2002 Einzug im Januar 2002 in die Mühlenwohnung. Im Erdgeschoss wird aus Sicherheitsgründen die Mauer am Turbinenbecken erneuer und mit einer Holzabdeckung versehen. Die Gefache der Außenwände in der Mühle im EG und 1.OG werden verputzt und gestrichen.
2003 Reinigung des Antriebes im Erdgeschoss des Mühlenteils. Auf den Betonboden wird eine Estrichschicht aufgebracht und Fliesen verlegt. Eine Holzpaneelendecke wird eingezogen.
2004 Errichten eines Abstellraumes im 1.OG des Mühlenteils.
2005 Fertigstellung des Abstellraumes, einziehen einer Holzpaneelendecke im 1.OG. Errichten einer Theke im EG des Mühlenteils.
2006 Restauration der vorhandenen 3 Mahlgänge im 1.OG, Erneuerung des dazu gehörigen Steinkranes.
2007 Sicherung der Grundmauern der alten Scheune neben dem Mühlengebäude.
2008 Einbau eines Kaminofens in die Mühlenwohnung. Holz ist genug vorhanden.
2009 Renovierung des Überlaufes am Fluß.
2010 Bau einer Grillhütte für alle Hausbewohner.
2011 Erneuerung des Stalldaches, Fertigstellung Mai 2012